Die Seidenstraße
Auf den Spuren von Marco Polo (Projekt)
Die Seidenstraße
Die Seidenstraße war alles andere als eine durch die Natur vorgegebene Route. Vom Mittelmeer bis nach China durch Trockengebiete und Wüsten verlaufend, ist sie eine der unwirtlichsten Strecken der Erde, die durch versengtes, wasserloses Land läuft und eine Oase mit der nächsten verbindet. Mesopotamien, das Iranische Hochland und das Tiefland von Turan liegen auf dem Weg. Hat man das Tarimbecken mit der Taklamakan-Wüste erreicht, ist man umgeben von den höchsten Gebirgsketten der Erde: Im Norden ragt der Tian Shan auf, im Westen der Pamir, im Südwesten der Karakorum und im Süden der Kunlun. Nur ein paar eisige Pässe, die mit ihren tiefen Schluchten und 5000 zu überwindenden Höhenmetern zu den schwersten der Welt gehören, führen durch das Gebirge. Auch das Klima ist rau: Sandstürme sind häufig, im Sommer steigt die Temperatur auf über 40 °C an und im Winter sinkt sie oft unter −20 °C.
Gerade durch die geographische Beschaffenheit bedingt, bildeten sich nur wenige feste Verkehrs- und Handelswege aus. An vielen Stellen gab es Alternativen und Ausweichwege. (Quelle: Wikipedia)
Skulptur eines Sogdiers auf einem Kamel, ausgestellt im Shanghai-Museum
Das Projekt
Es ist geplant, die gesamte historische Strecke der Seidenstraße von Byzanz, bzw. Tyros über Palmyra und Babylon, Samarkand und Kaxgar, Dunhuang und Xi'an bis nach Peking, bzw. Hangzhou auf Straßenniveau mit genauer Beschreibung der einzelnen Etappen zu rekonstruieren.
Die Route liegt auf Straßenniveau mit Gebirgspässen und Wüstenstrecken hier bereits vor (magenta), so dass bis auf die höchste Ebene gezoomt werden kann. Hierbei wurden nach Möglichkeit historische Wege bevorzugt. Darüber hinaus wurden die einzelnen Segmente der Chinesischen Mauer in die Karte eingetragen (hellgrün). Weitere Inhalte folgen im Laufe der Zeit.